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XC-Hotspot August: Fiesch/Goms
(Stand 27.08.10): „Viel Spaß haben und
nicht runterfallen!“, wünscht Thermikwetter.de
!
Allgemeines: è Fiesch: Fluggebietsinfos
+ Windsysteme è DHV-XC: Klick hier è Hochalpines Gelände! Durch die inneralpine Lage muß man mit Nordföhn, als auch
Südföhneffekte achten (s. Druckgrafik und Windwerte Gütsch/Grimsel)! Und auch
bei Bisenlage (NO-Lage im Mittelland) kommt es durch Kaltluftzuflüsse über
die Einschnitte im Hauptkamm beachten in den unteren Schichten örtlich zu
starken Turbulenzen. è Höhenwindprognosen: Die Windprognosen
sollten bis auf 3000mNN 10 Kt. nicht überschreiten. Teils verursachen selbst
schon schwache Nordlagen (unter 10Kt.) gefährliche Thermik-Turbulenzen! è
Modellgenauigkeit:
Obwohl einige Modelle sehr weitreichende Prognosen anbieten (+192h), immer
darauf achten, dass man nicht zu weit schauen will: Bis 3Tage recht sicher, bei Hochdruck-Randlagen und
Übergangswetterlagen können aber teils deutliche zeitliche Abweichungen
eintreten. Bis 5 Tage die grobe
Wetterlage sicher, tageszeitliche Einschätzungen (Front kommt am Tag XY erst
nachmittags an) sind aber zu unsicher. Bei 5-7 Tagen, nur die wahrscheinliche
Großwetterlage absehbar, Sprünge in der Prognose immer möglich. è Nur noch in Fiesch Streckenthermik? Wenn
man mal von den jahreszeitlich meist thermikschwachen Nordalpen absieht,
nein. Aber Fiesch ist für geübte XC-Piloten im Hochsommer (und bei passendem
Wetter) eines der punkteträchtigsten XC-Fluggebiete. Die jetzt bis in große
Höhen schneefreien Berge (viel Heizfläche für die Sonne) und der sehr
hochgelegene Talgrund (trockene Luft) sorgen im August für optimale
Thermik-Voraussetzungen. Das Problem ist, dass das sehr hochgelegene Goms
damit auch sehr wind- und auch nordföhnanfällig ist. Damit sind etliche Tage
in Fiesch nicht gescheit nutzbar, die in tiefer gelegenen Gebieten (z.B.
Emberger Alm, Slowenien, Bassano) noch recht nett gehen. Also hier besonders
auf Schwachwindlagen achten und ggf. in tiefer gelegene Fluggebiete
ausweichen! Parallel zu Fiesch hat sich der Speikboden auch als Topgebiet für
Punktejäger im Hochsommer etabliert, aber auch hier ist die Windanfälligkeit
ähnlich ausgeprägt. Durch die westlichere Lage ist das Goms bei dem sich
üblicherweise aus Westen durchsetzendem Hochdruck (Wetterbesserung /
Windabschwächung) oft „einen Hauch früher“ wetterberuhigt als der Speikboden. |