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Hotspotwetter Nordalpen (Bodenseeraum bis Salzburg) Stand 22.01.12

Aussagekräftige Links für den fliegenden „Wetter-Teletubbie“.

„Viel Spaß haben und nicht runterfallen“ wünscht Volker Schwaniz!


Webcams

Teg.bg/2/3, MittagWank, S.-See/2, BTölz, Kössen, Gaisbg,
 P.kofel , Pinzgau, Kitz , Dachstein/2

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Satbilder/Regenradar
Satwetter/Loop , IR-LoopIR-Groß Vis-Satbild  ,  

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Prognosekarten

Bewölkung- neu ab 7hneu ab 19h  

Modellwetter-Lauf 7h19h 

Europa-Modellwetter

Fronten: +12h, +18h, +24h, +30h, +36h, +48h, +72h, +96h, +120h

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Flugwetter

 DHV-Wetter  ,  Ösi-Flugwetter , Segelflug Bayern ,
Alptherm *,  Tempprogn.  GFS  ,   Rasp/©Alpen 


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Textwetter (einfach u. gut)
Vorarlberg/2,   Tirol/2,   Salzburg/2

DHV-Wetter  , Bergwetter(ORF) ,   B3-Bergwetter

 Österreich Aussichten / uwz

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Meteogramme
Auswahl: Meteocentrale.ch,  Meteogramme GFS 0,5°

Schopernau (Bezau/Andelsbuch, Diedamskopf)

Füssen/ Reutte (Jöchelsp., Tegelberg, Breitenberg)

Oberstdorf (Mittag, Nebelhorn, Hochgrad)

Schopernau/Bezau (Andelsbuch, Bezau, Diedamskopf)  

Patscherkofel/Innsbruck (Venet, Fiss)

Wallberg  (Tegernsee)

Achenkirch ( Rofan)

Spitzingsattel/Kufstein (Hochries, Rhupolding, Kössen)

Salzburg (Gaisberg)

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Wind-Messwerte

Druck-Diff.: A-c/chCH  ( Indikator Südföhn)

Patscherkofel/+/2   Progn./3 (Referenz Südföhnlagen)

Zugspitze 2960m/2 ,   Progn.  

Säntis/2, Progn./2 (westl. vom Bodensee)

Wendelstein/ Progn. (Region Chiemsee 1835mNN)

Hohenpeissenbg. /2, Progn. (30Km sö-lich München)
Andelsbuch (Bregenzerwald)

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Höhenwindprognosen

Wind 1500m: A, 6,12h18, 24h, 30h, 36h, 42h,  48h, 54h, 60h, 66h, 72h, 78h, 84h, 90h, 96h, 102h, 108h, 114h, 120h, 126h, 132h,
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Wind 3000m:  6h, 12h, 18h, 24h, 30h, 36h, 42h, 48h, 54h, 60h, 66h, 72h, 78h, 84h, 90h, 96h, 102h, 108h, 114h, 120h, 126h, 132h,
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DHV , TT , Meteoblue ,
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Weitere Webcams

Säntis (Bodenseeraum)/Wind/2 /3

Bezau/2  

Allgäu-sammlung / allgaeu-abc.de.html

Hohenpeissenberg  /c

Tegelberg/2/3/4, Wind   Tegelberg ü See/2/3  SP-letzte Stunden 
Tannheim  /2 /ZRaffer

Mittag/Daten    
Brauneck /1 /2
wank-haus

Patscherkofel->Nord

Wallberg   
Kössen
/k/2/3 /4 /5(Raffer) , bergf
Kitzbühl
Wildschönau-N /c/360/zRaffer
Hochries/©   
Gaisberg (Salzburg)  

www.karkofel lammertal.info /2

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Sonstiges 

Links zum Fliegen am Tegelberg/Allgäu

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Allgemeines

Immer mehr Ferienregionen bieten eine Möglichkeit ihrer Freizeitmöglichkeiten für einen vergleichsweise geringen Pauschalbetrag ( für Übernachtungsgäste teils  gratis) zu nutzen. Neben Familien sind auch Flieger die Nutznießer! Beispiel Schwangau/Tegelberg, wo man u.a. je 1x täglich die Buchenberg-Bahn und auch die Tegelbergbahn gratis nutzen darf. Hier eine Auswahl an Gebieten mit Rundum-Sorglos-Karten:  Bregenzer Wald, Schwangau Achensee, Fiss-Ladis-Serfaus, Zell am See ...

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Thermik
Das Thermikfliegen dieser Region hängt am Bayrischen Nord-Wind! Der Bayrische Wind ist eine Art „überregionaler Talwind“, der in der Thermiksaison ab Mittag den gesamten Nordalpenbereich beaufschlagt. Durch ihn sind fast alle Startplätze nach Norden ausgerichtet und in der Zeit April (je nach Schnnelage) bis Mitte August schön thermisch nutzbar. Ab Ende August schwächelt die Thermik sehr und ab Mitte Sept. braucht man schon Wetterglück (trockene Höhenkaltluft) für schöne Thermikflüge. 

Im frühen Frühjahr, also noch bevor der Bayrische Wind ins Spiel kommt, sind die wenigen Südgebiete in der Nordalpenregion die ersten nutzbaren Thermikquellen des Jahres: Jöchelspitze/Lechtal, Bezau/Bregenzerwald, Wank/Zugspitzregion, Wildkogel/Pinzgau gehen schon ab Mitte/Ende März (je nach Schneelage) recht gut. Von Mai bis Ende Aug. liegen diese Gebiete aber ab Mittag regelmäßig im Lee des Bayrischen Windes und bekommen dadurch Rückenwind am Start! Wer dann schon aufgedreht hat und seine Flughöhe deutlich über den Grad/Gipfel hält, den stört das wenig. Und als Streckenflieger kann man die hier (im Vergleich zu den Norbergen am Nordalpenrand) die deutlich stärkere und höherreichende Thermik (ca.500-1000mNN) nutzen. Tipp für Streckenjäger: Leichte Südlagen (ohne Föhntendenz) oder "Nullwindlagen" sollten gewählt werden. Nordlagen sind dagegen sehr ruppig/leeig, da der Bayrische Wind dabei deutlich früher einsetzt, höher reicht und auch stärker weht.
Für den "Normalflieger" sind die Nordgebiete (Andelsbuch, Wallberg, Kössen, Hochries, etc.) dieser Region aber viel einfacher zu fliegen/zu nutzen. Sie bieten meist großflächige, etwas schwächere/tiefere Thermik, mit einer lang in den Abend hinein anhaltend guten Aufwindsituation. Das macht entspanntes Flugstundensammeln zum Genuss. Auch ist hier der störende Einfluss einer "föhnigen" Wetterlage deutlich geringer als inneralpin (Windsystem des Bayrischen Windes weht/wirkt etwas gegen die föhnige Südströmung)

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Revisionen beachten

In der Zeit kurz nach Ostern bis ca. Mitte Mai stehen viele Bergbahnen still, da sie dann Revision (TÜV) machen. Also ggf. vorher über die Betriebszeiten informieren

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Südlagen/Süd-Föhn, Bayrischer Wind

Der Punkt Südföhn ist das Problemthema in dieser Region! Meist etabliert sich die Föhnströmung inneralpin und auch oberhalb der Gipfel schon sehr deutlich, während die recht tief gelegenen Fluggebiete am Alpennordrand noch im Einfluss des Bayrischen Nordwindes liegen und sogar teils noch geflogen wird.  Mit dem Bayrischen Wind ist die Gefahr einer Fehleinschätzung für Leute, die auf Strecke gehen wollen bei  Südlagen gegeben, wenn man sich nur auf die Wetter/Windbeobachtung vor Ort verlässt. Es ist daher unbedingt erforderlich sich neben den Messwerten vor Ort auch über die Windsituation der relevanten Bergstationen zu informieren:

Der Patscherkofel, der als wichtigster Föhnindikator (nur bei Südlagen) Aussagekraft für den gesamten Nordalpenbereich hat. Für die Fluggebiete, die direkt von Bayrischen Wind angeströmt sind (Nordalpenrand) kann als grobe Faustregel gelten: Wehen am Patscherkofel Böen von mehr als 50-60 Km/h, ist spätestens mit überörtlicher Föhngefahr zu rechnen (in den föhnanfälligen Tälern und inneralpin grüßt der Föhn schon früher als am Nordalpenrand)!
 Zusätzlich ist immer die Zugspitze abzufragen, denn hier tritt starker Höhenwind (alle Richtungen) schon klar hervor, während tiefer gelegenen Bergen noch recht windschwach erscheinen, was sich aber im Tagesverlauf (mit Einsetzen der thermischen Durchmischung) sehr schnell ändern kann!! Der Wind an der Zugspitze sollte an Tagen mit ausgeprägter den Wert 35-40Km/h in Böen nicht überschreiten (egal aus welcher Richtung er weht)! Tipp: Bei föhnigen Lagen (nicht FÖHN) kann man in den tiefgelegenen Gebieten am Alpenrand oft noch fliegen, der hier dominierende Bayrische Nord-Wind wirkt der Südströmung hier etwas entgegen (mit einem verzögert einsetzendem Startwind ist dann aber zu rechnen)


 

Ostwind am Nordalpenrand (Leitplankeneffekt)

Bei Ostlagen ist am Nordalpenrand und Alpenvorland oft eine deutliche Windzunahme zu bemerken, da sich der Wind an den Alpen kanalisiert (Leitplankeneffekt) und somit besonders in den unteren Schichten recht stark wird. Die inneralpinen Gebiete bleiben von dem Problem meist ausgenommen und gut fliegbar.

Wichtig: Die Gipfelstationen und die Startplätze liegen meist nicht im Einflussbereich dieses kanalisierten Windes. D.h. man kann morgens (vor Thermikbeginn) bei schwachem Bodenwind auf den Berg fahren, dort bis Mittag warten (Thermikbeginn und Windauffrischung) und findet sich dann unvermittelt in einer sehr starken und sehr turbulenten Ostwindströmung wieder. Den sehr kräftigen Ostwind zeigen folgende Messwerte u. Prognosen recht gut an: Hohenpeissenberg  (30Km sö-lich München) Wendelstein (Region Chiemsee).

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Windprognosen

Windprognosen 1500m/850hPa: Gültigkeitszeitpunkt: Siehe  „Valid“ im Kartenkopf. Diese Prognosen sind real bis auf mind. 2000mNN aussagekräftig. Als grobes Maß kann man festhalten, dass die meisten Gebiete bei 10 Kt. (eine lange „Fieder“) noch fliegbar sind,  Südwind = Föhnlagen ausdrücklich ausgenommen!!
Die Thermisch angetriebenen Talwinde und der Bayrischer Nordwind werden in diesen Karten nicht erfasst. Da diese aber großteils für die Startbedingungen am Berg verantwortlich sind, stört in den meisten Gebieten „ein bisschen unpassender“ Höhenwind den Flugtag nicht (max. 10 Kt.= eine lange Windfieder -Südwind ausgenommen). Tief gelegene Gebiete sind dabei deutlich weniger empfindlich. Fehlt im Winter/Spätherbst der Bayrische Wind und die thermische Zirkulation, reagieren die Fluggebiete sehr viel empfindlicher auf überregional unpassende Windrichtungen! Bei allen Modellwerten immer beachten, dass örtliche Windspitzen (besonders bei Föhneinfluss) deutlich über den errechneten Werten liegen können.

Windprognose 3000mNN: Gültigkeitszeitpunkt: Siehe  „Valid“ im Kartenkopf. Diese Windprognosen ergänzen die 1500mNN-Windkarten an Tagen mit viel Höhenwind oberhalb ca. 2000m oder sehr hochreichender Thermik. Unbedingt beachten, nicht alle Föhnarten bilden sich auf den Windprognosen  ausreichend stark ab –Stichwort seichter Föhn! Daher unbedingt immer Flugwetterberichte (z.B.DHV-Wetter) lesen

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Reelle Vorhersage oder Science-Fiction?

Obwohl die Modelle sehr weitreichende Prognosen anbieten, immer darauf achten, dass man nicht zu weit schauen will:

Bis 3Tage sind die Prognosen recht sicher, bei Hochdruck-Randlagen und Übergangswetterlagen können aber teils deutliche zeitliche Abweichungen eintreten. Nur die Windvorhersagen haben schon ab 3 Tage eine erhöhte Unsicherheit, und eine genaue Überprüfung mittels der alkuellsten Karten ist am Flugtag Pflicht! Bis 5 Tage können die Prognosen die grobe Wetterlage recht sicher abbilden und tageszeitliche Einschätzungen (Front kommt am Tag XY erst nachmittags an) sind noch  ableitbar. Über  5-7 Tagen, sind nur die wahrscheinliche Großwetterlage  absehbar, Sprünge in der Prognose immer möglich.